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Auslöser für die Entscheidung waren die 2015 enthüllten Diesel-Abgasmanipulationen von Volkswagen, von denen weltweit rund 11 Millionen Autos betroffen sein sollen, von denen 2,4 Millionen von Deutschen gekauft wurden. Doch während Verbraucher beispielsweise in den USA und Australien ihre Schadenersatzansprüche kollektiv geltend machen konnten, waren betroffene VW-Kunden hier bis 2018 davon ausgeschlossen und mussten ihre Ansprüche individuell geltend machen. In einer am 20. September veröffentlichten Erklärung erklärte die verbraucherzentrale Verbrauchergruppe vzbv, die schiere Zahl der Menschen, die sich anmelden, zeige, dass ihnen die Klage wichtig sei. Er stellte fest, dass die Klage die Verjährungsfrist für die Ansprüche Hunderttausender VW-Dieselautobesitzer gestoppt hat. Der Effekt dieser Bestellung würde den an den Geldgeber gezahlten Betrag nicht erhöhen. Stattdessen würde sie die Beträge ausgleichen, die kunden des Bannister-Gesetzes zu erhalten sind, die Finanzierungsvereinbarungen mit dem Geldgeber unterzeichnet haben, und die Beträge, die von allen anderen Fraktionsmitgliedern in den Sammelklagen von Bannister zu erhalten sind, so dass jeder anteilig den gleichen Betrag erhält. Am 16. September 2019 gaben die Parteien der Sammelklagen bekannt, dass sie sich auf eine Beilegung des Verfahrens geeinigt hätten.

Anfang Dezember 2019 haben die Parteien diese Vereinbarung durch Unterzeichnung einer Vergleichsvereinbarung formalisiert. Bevor er in Kraft treten kann, muss der Vergleichsvorschlag vom Bundesgerichtshof genehmigt werden. In dem wichtigen Urteil für britische Autofahrer in der Gruppenklage gegen Volkswagen stellte Richter Waksman außerdem fest, dass der High Court an die Feststellung der deutschen Verkehrsaufsichtsbehörde gebunden sei, dass es sich bei der installierten Software um eine Abschalteinrichtung handele. Zu diesem Zeitpunkt haben alle Organisatoren Klagen bei deutschen Gerichten eingereicht, wobei einige in den kommenden Monaten zusätzliche Anmeldungen in Betracht ziehen. Diese Rechtsstreitigkeiten werden in zwei Phasen fortgesetzt. Erstens haben die Parteien beim Gericht beantragt, die Klagen nach Musterverfahren, dem sogenannten KapMuG, beglaubigen zu lassen. Die Zertifizierung ermöglicht die Ernennung eines Lead- oder Musterantragstellers, der im Namen aller Antragsteller handelt, um gemeinsame Probleme zu lösen – im Wesentlichen eine Haftungsfeststellung. Nach der Übernahme der Haftung wird das Verfahren in eine zweite Schadensfallphase übergehen, in der Fragen im Zusammenhang mit den Verlusten jedes Klägers vom Gericht behandelt werden. Das Vergleichssystem legt fest, wie die Gruppenmitglieder ihre Anträge registrieren und ihre Forderungen dann bewertet und die endgültigen Zahlungen an berechtigte Gruppenmitglieder geleistet werden.

Typischerweise versuchen Stiftungen zunächst, sich außergerichtlich mit den Angeklagten zu einigen. Wenn sie erfolglos sind, können sie einen Rechtsstreit im eigenen Namen und auf eigene Kosten einleiten. Das Verfahren ähnelt deklaratorischen Urteilsklagen in den USA, die sich auf den Nachweis des angeblichen Fehlverhaltens der Angeklagten konzentrieren.